Verkehrschaos „Achter de Stadt“ – Gemeinsam Lösungen finden

Die kürzlich „Achter de Stadt“ neu aufgestellten Poller sind gar nicht das eigentliche Problem. Dennoch haben sie eine problematische Verkehrssituation in den Fokus gerückt:
„Achter der Stadt“ ist aus Sicht vieler Anwohner eine verkehrstechnische Katastrophe. Linienbusse, Wohnmobile , gelegentlicher LKW-Verkehr und auch die hinzugekommenen PKW der Anwohner der „Niersaue“ führen zu einer Verkehrslage, die weder für Fußgänger noch für motorisierte Verkehrsteilnehmer weiter „vertretbar“ ist. Und bald schon kommt ein weiteres Baugebiet hinzu, auch dieses soll über die Straße „Achter de Stadt“ erschlossen werden.
Diesen bei Facebook laut gewordenen Unmut der Anwohner hatte ich zum Anlass genommen, zu einem Treffen „vor Ort“ einzuladen.
Zahlreiche Anwohner – darunter auch Mitglieder des WBV – Wachtendonker Bürgervereins und der SPD Wachtendonk-Wankum – waren dieser Einladung gefolgt und tauschten intensiv Erfahrungen mit der Verkehrssituation, aber auch konkrete Ideen aus. Auch die Grünen hatten Interesse an einer Teilnahme signalisiert, aus persönlichen Gründen war dies aber zum vereinbarten Termin nicht möglich.
Beschlossen wurde, dass WBV und SPD einen gemeinsamen Antrag zur Überprüfung der Verkehrslage stellen werden. Gerne können die Grünen in Wachtendonk sich natürlich anschließen. Denn nur „darüber reden“ wird nicht reichen. Es müssen auch Taten folgen – und das schnell!

2 Kommentare

  1. Der Artikel spricht uns aus dem Herzen. Wir wohnen am Eingang Bruchtor auf der Bruchstrasse und fahren täglich durch dieses nun geschaffene Nadelöhr. Die Polder mögen gut gemeint sein aber sie haben für alle die Situation verschärft.
    Gibt es eigentlich eine Unfallstatistik die zu dieser Maßnahme geführt hat?
    Konnte man vorher dem Bus oder anderen Fahrzeugen verantwortungsvoll über den Bürgersteig ausweichen ist jetzt Streit vorprogrammiert, wer fährt wie zurück, im Zweifelsfall die gesamte Strecke bis zum Parkplatz rückwärts, wenn kein weiteres Fahrzeug von hinten kommt, dass dann die Situation noch verschärft.
    Hier wäre eine Lösung mehr als angebracht.
    Dazu könnten Sie vielleicht ein weiteres Problem in dem Umfeld aufnehmen.
    Seit der Eröffnung der zweiten Arzt Praxis Dr. Kiss, Achter de Stadt, finden wir als Anwohner der Bruchstrasse, am Ende der historischen Altstadt, die keine eigene Garage besitzen, kaum noch Parkplätze. Angestellte der zwei Praxen und vor allem Patienten plus Touristen tragen dazu bei, dass wir, als Anwohner, regelmäßig keinen Parkplatz mehr finden. Das ist mittlerweile, wie in Großstätten eine Zumutung.
    Dort gibt es zumindest eine Anzahl ausgewiesener Anwohner Parkplätze. Wäre auch hier eine vernünftige Lösung für einen kleinen Teil von direkt Betroffenen.
    Es würde uns freuen wenn Sie die Gesamtproblematik betrachten würden und ein Gesamtkonzept erarbeiten könnten.
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen

  2. Genauso eine „Baustelle“ ist der Heideweg in Wankum.

    Eine verkehrsberuhigte Zone und Anliegerstraße die von vielen Wachtendonkern verbotenerweise als Abkürzung genutzt wird und mit Viel zu hoher Geschwindigkeit befahren wird.

    Vielleicht ändert sich mit einem neuen Bürgermeister die Einstellung, denn aktuell sieht die Gemeinde keine Veranlassung irgendetwas zu unternehmen, außer die Verantwortung auf die Polizei zu schieben, da es sich um bewegenden Verkehr handelt.

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