„Nähe“ auch in Zeiten erzwungener Distanz

In Zeiten wie diesen, in denen wir durch Vernunft und Verordnungen zu Distanz gezwungen sind, ist es besonders wichtig andere Wege zu gehen, um „Nähe“ trotzdem möglich zu machen.

Ich bin froh, dass auch die Kirchen in unserer Gemeinde nicht einfach „die Tore geschlossen“ haben und diese Krise nun nicht einfach „aussitzen“.

Eine katholische Ostermesse im Livestream hat mich positiv überrascht, der Jugendliturgiekreis JLK hat nach nur kurzer Planungszeit eine nächtliche Veranstaltung per Videokonferenzsystem organisiert.

Und die evangelische Pastorin wendet sich nicht nur per Gemeindebrief an ihre Gemeinde, sondern auch über einen eigenen Kanal bei Youtube.

Gespannt bin ich auf einen aktuellen Versuch, eine katholische Messe in Form eines „Autokinos“ auf die Beine zu stellen.

Besonders schön fand ich auch die Aktion der „Jona-Kids“, in der Familien mit Kindern gebeten wurden, einen Regenbogen zu malen und als Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu hängen. Viele Fenster schmückt dieser Tage solch ein Regenbogen.

Familien sind es auch, die Hunderte, nein Tausende von „Wachtensteinen“ bemalt und um die katholische Kirche in Wachtendonk zu einem Band der Gemeinschaft zusammengelegt haben.

In Kürze ist dieser Kreis um die Kirche vollendet, doch noch ist Corona nicht besiegt. Ich würde mir wünschen, dass diese wundervolle Aktion damit nicht endet, sondern an anderer Stelle fortgesetzt wird.

Vielleicht rund um die Jona-Kirche? Denn unsere Gemeinschaft wird auf den Schultern aller Glaubensgemeinschaften hier im Ort getragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.