Auf Erkundungstour im Geneng mit Rudi Rox

Nach meinen Touren durch Gelinter und Müllem freute ich mich dieses mal sehr über eine Einladung von Rudi Rox zu einer Rundfahrt durch seine Heimat, das Geneng. Wie immer war ich dabei mit meinem treuen Lastenrad unterwegs.
Auch bei dieser Tour wurde deutlich, dass viele der ehemals landwirtschaftlichen Höfe heute ganz anders genutzt werden. Denn auch im Geneng geht der Trend hin zu immer weniger landwirtschaftlichen Betrieben, die aber immer größere Flächen bewirtschaften, um wirtschaftlichen tragfähig zu bleiben.

Dachdeckerbetrieb der Familie Schütten am Hegskesweg


So besuchten wir den in einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Hof eingerichteten Dachdeckerbetrieb der Familie Schütten am Hegskesweg, aber auch eine Baustelle, auf der aus einem früher von einem Gärtnereibetrieb genutzten Nebengebäude nun Wohnraum für eine junge Familie entsteht.

Aus einer Scheune wird ein Wohnhaus für eine junge Familie


Sorgen bereitet den Genengern der Zustand der Wirtschaftswege, beispielsweise des Meerendonker Wegs, der den Hof der Familie Leupers mit der Straelener Str. verbindet. Ich konnte das sehr gut nachvollziehen, denn viele der Wirtschaftswege fallen an den Rändern derart steil ab, dass mein Lastenrad oft zu kippen drohte. Wie Rudi berichtete, setzen viele landwirtschaftliche Fahrzeuge aufgrund der starken „Wölbung“ der Wirtschaftswege beim Überfahren auf, was deutlich sichtbare Furchen in den Wegen hinterlässt, vor allem aber die Fahrzeuge beschädigt.

“Nicht unterkriegen lassen! Ursula Koch vom Imbiss Stolzenberg im Gespräch mit Rudi Rox

Von Sorgen und zugleich von Hoffnung konnte auch Ursula Koch erzählen, die leidenschaftliche und lebensfrohe Inhaberin der „Wurst & Fischbraterei Stolzenberg“. Bis zum Februar war sie mit ihrem Imbisswagen eine feste Größe auf Festen aller Art an Rhein und Ruhr. Seit Corona ist das völlig weggebrochen. Doch „den Kopf in den Sand stecken“ ist so gar nicht ihre Art. Daher hat sie bei der Gemeinde kurzerhand beantragt, ihren Imbisswagen nun auf dem heimischen Hof am Heursendyck 2 betreiben zu dürfen. Die Gemeinde konnte helfen und erteilte die nötige Erlaubnis. Mittlerweile ist Stolzenberg am Heursendyck zum echten Highlight für Radfahrer auf der „Durchreise“ geworden. Und für den weit bekannten Backfisch schauen bisweilen auch viele Nachbarn immer mal wieder gerne vorbei.

Fühlt sich “sauwohl” im Geneng: Ein frei laufendes Schwein am Woltershof. Der schlechte Zustand der Wirtschaftswege ist ihm “schnuppe”.

Letzte Station: Ein frei laufendes Schwein am Woltershof. Satt und zufrieden beschnüffelt es freundlich jeden Radfahrer, der auf seiner Tour durch das Geneng vorbeikommt. Ganz offensichtlich fühlt es sich „sauwohl im Geneng“.
Danke Rudi für die tollen Einblicke in deine Heimat!

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